Vorträge im Rahmen der Hellas (Winter 2011/2012)
Die Veranstaltungen beginnen, wo nicht anders vermerkt, um 20.15 Uhr.
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Montag, den 3.10.2011 18:15 Uhr KO2-F-150 |
Prof. Dr. G. Wöhrle (Trier)
Prävention vor Therapie. Der gesunde Mensch im Spiegel der antiken Medizin Die Veranstaltung wird gemeinsam mit dem Klassisch-Philologischen Seminar durchgeführt; beachten Sie den Wochentag und die Anfangszeit!
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Dienstag, den 29.11.2011 20:15 Uhr KO2-F-150 |
Prof. Dr. A. Kolb (Zürich)
Die Erfassung und Vermessung der Welt bei den Römern. Das Beispiel der Strassenverzeichnisse Das Römische Reich war nach dem Selbstverständnis Roms ein imperium sine fine. Um dieses ausgedehnte Territorium nicht nur zu beherrschen, sondern umfassend zu erschliessen, war der Aufbau einer Binnengliederung sowie die Schaffung einer Infrastruktur für Transport und Kommunikation erforderlich. Dementsprechend orientierte sich die Erfassung der Welt bei den Römern an ihrem ausgedehnten Verkehrsnetz, das uns u.a. durch die antiken Strassenverzeichnisse tradiert ist. Von diesen Texten hat sich die Forschung bisher vor allem mit der literarischen Tradition befasst. Mit dem Fund des „Stadiasmus von Patara“ erhält nun die Frage nach Funktion und Bedeutung der durch Inschriften überlieferten Strassenverzeichnisse stärkere Bedeutung. Der Vortrag wird zeigen, dass solche Monumente als Zeugnisse medialer Inszenierung der Raumerschliessung dienten.
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Dienstag, den 10.1.2012 20:15 Uhr KO2-F-150 |
PD Dr. V. Masciadri (Zürich)
Die Entdeckung von Samothrake Unser Wissen über die Mysterien von Samothrake halten wir heute trotz langjähriger Ausgrabungen des zugehörigen Heiligtums paradoxerweise für geringer als die Forscher früherer Jahrhunderte. Tatsächlich hat der Kult auf dieser nordägäischen Insel von der Renaissance bis zum Einsetzen der modernen Archäologie eine bemerkenswerte Deutungsgeschichte erlebt, die ihm zeitweise sogar eine Schlüsselposition in der Religionsgeschichte überhaupt zuzuschreiben suchte.
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Mittwoch, den 7.3.2012 19:30 Uhr KO2-F-150 |
Prof. Dr. R. Warland (Freiburg i. Br.)
Byzantinisches Kappadokien im 13. Jh.: Einblicke in eine byzantinische Lebenswelt im Kontext von Laskariden und Seldschuken zugleich Mitgliederversammlung; Beginn: 19.00 In der Geschichte des byzantinischen Kappadokien gehört das 13. Jahrhundert zu den bedeutendsten Phasen. Die Forschung der Gegenwart versucht aus den Befunden von Dörfern, Gehöften, Klöstern und Pilgerzentren sowie den überaus zahlreich erhaltenen Zeugnissen der Wandmalerei das Bild einer byzantinischen Lebenswelt zu rekonstruieren, die in engster Nachbarschaft und in Austausch mit den Laskariden und Seldschuken steht. Insbesondere zu den bedeutenden Säulenkirchen von Göreme (um 1200 n. Chr.), im Zentrum Kappadokiens, lassen sich neue historische Kontexte erschliessen.
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Mittwoch, den 18.4.2012 20:15 Uhr KO2-F-150 |
Prof. Dr. B. Effe (Bochum)
Ironie und Affirmation. Die Darstellung des Herakles in zwei hellenistischen Epyllien (Theokr. Id. 24 u. 25) Die mythische Gestalt des Herakles ist in der griechischen Dichtung immer wieder und in sehr unterschiedlicher Weise thematisiert worden. Im Mittelpunkt des Vortrags steht ein Herakles-Epyllion der hellenistischen Epoche, das unter dem Namen Theokrits überliefert ist, aber höchstwahrscheinlich nicht von diesem stammt. Die spezifische Struktur und Zielrichtung dieses Gedichts soll im Vergleich mit einem thematisch verwandten Kleinepos Theokrits herausgearbeitet werden.
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